Klasse statt Masse
Kleine Schläge, vielfältige Fruchtfolge, Blühstreifen an den Rändern. Der Waldviertler Granitboden gibt wenig her, wenn man ihn drängt. Wir drängen ihn nicht.
Sallingstadt · Waldviertel · seit 2002 bio
Zwanzig Hektar im nordwestlichen Waldviertel, kleine Schläge, breite Fruchtfolge. Wir bauen Ditta, Agria und Frühkartoffeln an und bringen sie selbst dorthin, wo sie gegessen werden.
Warum bei uns
Auf zwanzig Hektar lässt sich kein Massenmarkt bedienen. Dafür lässt sich jede Kiste dorthin zurückverfolgen, wo sie gewachsen ist. Genau das ist die Idee.
Kleine Schläge, vielfältige Fruchtfolge, Blühstreifen an den Rändern. Der Waldviertler Granitboden gibt wenig her, wenn man ihn drängt. Wir drängen ihn nicht.
Kein Zwischenhandel, keine anonyme Palette. Sascha Böhm fährt die Ware persönlich mit dem E-Transporter zu Haushalten, Küchen und Einrichtungen.
Eigenes Kühllager am Hof, mit Strom vom eigenen Dach. Von der Frühernte im Juli bis zur letzten Kiste im Frühjahr kommt alles aus derselben Erde.
Der Hof
Der Hof in Sallingstadt wird seit 2002 biologisch bewirtschaftet. 2024 hat Sascha Böhm ihn gemeinsam mit seiner Frau von den Eltern übernommen.
Er ist mit vierzehn aus dem Waldviertel weggegangen: HTL Krems, TU Wien, Bundesheer, Jahre in den Emiraten, ein Praktikum in Peking. Nach rund zwei Jahrzehnten ist er zurückgekommen — mit der Idee, aus einem kleinen Betrieb etwas zu machen, das man von außen sieht.
Seither ist einiges in Bewegung: Photovoltaik mit Speicher, ein E-Bus für die Auslieferung, eine Forschungskooperation mit der FH Wieselburg. In Planung sind ein klimatisierter Erdkeller, eine kleine Produktion für die Gastronomie und ein Hofladen.
Der Hof in Sallingstadt: alte Substanz, neue Technik.
bewirtschaftete Fläche, naturnah und kleinstrukturiert
durchgehend biozertifiziert nach EU-Bio-Verordnung
Urgetreidearten in der Fruchtfolge, von Einkorn bis Waldstaudenroggen
Strom für Hof, Kühllager und E-Bus vom eigenen Dach
Das Sortiment
Schon Maria Theresia hat den Erdäpfelanbau im nordwestlichen Waldviertel gefördert, und zwar nicht ohne Grund: Der Boden passt. Wir bleiben bei dem, was hier verlässlich gut wird.
Feste, gelbe Knolle mit dünner Schale. Der Klassiker für Erdäpfelsalat, Bratkartoffeln und alles, was die Form halten soll.
Große Knolle, tiefgelbes Fleisch, hoher Stärkeanteil. Für Püree, Knödel, Gnocchi und Suppen — und die beste Wahl für die Fritteuse.
Dünnschalig, süßlich, nur kurz verfügbar. Werden nicht geschält, sondern gewaschen und mit Butter und Salz gegessen.
Einkorn, Emmer, Nackthafer, Ur-Dinkel und Waldstaudenroggen. In der Fruchtfolge unverzichtbar, in der Küche unterschätzt.
Ich möchte als Bauer mit meinem Produkt nicht anonym sein.
Für Zuhause
Eine Kiste, die von selbst kommt. Sie wählen Menge, Sorte und Rhythmus, wir liefern zu, solange die Ernte reicht — und pausieren, wenn Sie im Urlaub sind.
Für Küchen
Wer eine Küche führt, braucht drei Dinge: gleichbleibende Qualität, verlässliche Termine und jemanden, den man anrufen kann. Bei uns ist das dieselbe Person, die auch den Traktor fährt.
10-kg-Sackerl, 25-kg-Sack oder Großkiste. Sortiert nach Kaliber, auf Wunsch gewaschen.
Wochentakt im Waldviertel, im Raum Wien und Krems nach Absprache.
Auf Wunsch mit Feldangabe und Erntedatum, für die Karte oder die Zertifizierung.
Eigenes Lager statt Zukauf. Auch im März kommt die Ware vom selben Feld.
Erdäpfel-Weihnachtswunder
2025 ist in ganz Europa mehr geerntet worden, als der Markt aufnehmen konnte. Gleichzeitig gelten in Österreich rund 336.000 Menschen als arm. Daraus ist eine Rechnung entstanden, die man sich leicht merkt: Sie spenden einen Euro, wir geben ein Kilo Bio-Erdäpfel dazu.
Verteilt wird über Caritas, Hilfswerk und Tafel Österreich in Niederösterreich und Wien. Die erste Runde ist gelaufen, die Aktion bleibt.
115 Spenden · Aktion 2025 abgeschlossen
Vom Hof

Ein klimatisierter Erdkeller braucht einen Bruchteil der Energie einer klassischen Kühlhalle. Wie weit die Planung ist.
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Gemeinsam mit Studierenden der FH Wieselburg arbeiten wir an einer regionalen Alternative zu Hafer- und Sojadrink.
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Warum Ditta im Salat nicht zerfällt und Agria im Püree gebraucht wird. Eine kurze Sortenkunde.
Weiterlesen@biobauernhof.at
Erste Reihe raus. Ditta schaut heuer sauber aus. #waldviertel
Wenn das blüht, ist die halbe Arbeit getan. #bioerdaepfel
Halb neun am Abend. Noch zwei Reihen. #erntezeit
Sechs Uhr früh in Wien. Sechs Küchen, eine Runde. #direktvermarktung
Der Blühstreifen bleibt stehen. Immer. #biodiversitaet
Alles fängt hier an. #boden #bio